An den Erfolg der Vorjahre angeknüpft

Warteck Invest konnte im Geschäftsjahr 2017 an die Erfolge der beiden Vorjahre anknüpfen und erneut ein Rekorder­gebnis schreiben. Durch weitere Akquisitionen und die Investitionen in die Projekte konnte das Portfolio auf CHF 717,7 Mio. weiter ausgebaut werden. Das Wachstum führte zu einem um 5,0 % höheren Erfolg aus Vermietung von CHF 28,0 Mio. Der EBIT fiel mit CHF 27,6 Mio. im Berichtsjahr um 3,8 % höher aus als 2016. Nach Finanzaufwen­dungen, die sich weiter reduzierten, resultierte im Berichtsjahr nach Steuern ein im Vergleich zum Vorjahr um 8,7 % höherer Konzerngewinn von CHF 16,4 Mio. Bereits zwei Jahre nach der Kapitaler­höhung von Ende 2015 wird damit die bisherige Ausschüttung von CHF 68 pro Titel wieder ­operativ, das heisst ohne Neu­bewertungsgewinne, verdient.

Höhere Leerstände und Absorptionszeiten im Büro- und Gewer­bebereich, aber auch im Wohnbereich prägten 2017 den Immobi­lienmarkt je nach Lage mehr oder weniger stark. Trotz diesen Entwicklungen konnte der Leerstand auf 3,9 % reduziert werden. Auf der Akquisitionsseite war das Marktumfeld ebenfalls herausfordernd. Es dominierten hohe Preise und damit tiefe Renditen nicht nur in Zentren, sondern auch an peripheren Lagen. Chancen für attraktive Akquisitionen ergaben sich dennoch immer wieder. Warteck Invest erhielt im Berichtsjahr den Zuschlag für zwei Wohnliegenschaften an guten Lagen in Basel und für eine Landparzelle am Bahnhof in Zofingen AG.

Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung sind trotz diesem schwierigeren Marktumfeld weiterhin verhalten zu­versichtlich für die mittelfristige Zukunft von Warteck Invest. Die gute Ertragslage und die intakten Zukunftsaussichten von Warteck Invest veranlassen den Verwaltungsrat, der kommenden Generalversammlung eine moderate Erhöhung der Ausschüttung auf CHF 70 pro Aktie zu beantragen. Die Ausschüttung erfolgt steuerlich privilegiert zulasten der Reserven aus Kapitaleinlagen.